Geschichte der Loge Euromasón

Am 11. Mai 1991 wurde in Jávea (Alicante) mit Brüdern eines Freimaurer-Stammtisches an der Costa Blanca eine deutschsprachige Freimaurerloge unter dem Namen

EUROMASÓN COSTA BLANCA

gegründet.

Mit diesem Namen wollten die Gründungsmitglieder zum Ausdruck bringen, dass deutschsprachige Brüder aus verschiedenen europäischen Ländern sich in dieser spanischen Loge als Freimaurer zusammengefunden haben. Der erste Meister vom Stuhl dieser neuen Loge, Alfred Sackmann, stammte aus der Loge "Badenia zum Fortschritt" im Orient Baden-Baden.

Der Name "Euromasón" wurde von ihm ausgewählt. Er übernahm diesen Namen von der FM-Zeitschrift "Euromasón", deren Herausgeber sein Stuhlmeister K.G. Fischer war. Unter den Gründungsmitgliedern waren Brüder aus Spanien, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland dabei, später kamen Brüder aus England, Österreich und Schweden dazu.

Die Gran Logia de España bewilligte der Loge Euromasón nach deutschen Ritualen zu arbeiten.

Die erste Einsetzung eines Meister vom Stuhl wurde anlässlich der Lichteinbringung, vom auch deutsch sprechenden, Grossmeister Louis Salat vorgenommen. Das Einsetzungsritual folgte dem der spanischen Grossloge in spanischer Sprache. Für die anwesenden Gründungsmitglieder der Euromasón war das kein Hindernis, da sie schon Erfahrung mit der spanischen Sprache hatten und ein ähnliches Ritual aus ihren Mutterlogen kannten. So wurde die Gründung der Euromasón für alle anwesenden Brüder zu einem tiefgreifenden freimaurerischen Erlebnis. Das anschliessende Festbankett, bei dem der Grossmeister der Gran Logia de España und seine Grossbeamten die Begrüssung der geladenen Schwestern und Brüder in deutscher Sprache hielt, wurde von allen Anwesenden mit viel Beifall bedankt.

Die folgende Zeit der regulären Logenarbeit wird durch eine grosse Zahl von besuchenden Brüdern, sowohl von in Spanien arbeitenden Logen, als auch von Brüdern aus vielen europäischen Ländern bereichert. Es kann festgehalten werden, die Loge Euromasón ist

"Die Loge für deutschsprachige Brüder"!

Mit der Zeit entwickelte sich eine grosse freimaurerische Familie, ein schwesterliches und brüderliches Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Erfahrungen die im fremden Land gemacht werden und deren Austausch haben uns und auch unseren Besuchern das Leben und Einleben in Spanien erleichtert.